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Abora-Projekt

Ausstellung von Dr. Dominique Görlitz

ein deutscher Experimentalarchäologe, Vegetationsgeograph,

Buchautor, Filmemacher.

 

Webseite: www.abora.eu

28.07.2019 - Neuestes Update zur ABORA4-Segelexpedition

01.08.2019, erfolgreicher Stapellauf mehr Info dazu gibt es  >> hier <<

 

>> Aktuelle Videos <<

 

11.09.2019 ABORA IV sticht in See zur nächsten und letzten Etappe

Unser nächstes und letztes Ziel ist Patara in der Nähe von Antalya in der Türkei. Dort haben wir das unglaubliche tolle Angebot bekommen, das ABORA-Floß in einer Dauerausstellung auszustellen. Patara liegt unweit von Antalya. Dort wurde im vergangenen Sommer ein uraltes Schiffswrack im alten und heute verlandeten Hafen gefunden. Aus diesen Funden wird in den nächsten Jahren ein neues Museum entstehen, in welches die Ergebnisse der ABORA IV Mission in vollem Umfang mit einfließen werden.

Die leitende Archäologin Prof. Dr. Havva Ishik wird das Boot mit dem Gouvernement Kas übernehmen, und es in das künftige Areal überführen. Meine vielfältigen Ausstellungen in Rostock oder Lennestadt machen sich nun auch bezahlt, um in kürzester Zeit einen Neustart zu wagen. Man möchte in Patara umgehend eine komplette ABORA-Ausstellung für die Touristen und Einheimischen installieren.

Ob und wie wir die nächste 400 km lange Reise machen werden, weiß ich noch nicht, da wir dieses Mal nicht nur quer zum Wind, sondern auch quer zur Strömung segeln müssen. Wir müssen deshalb offen bleiben und schauen an welcher Seite von Rhodos oder Karpathos wir die Durchfahrt ins Ostmittelmeer meistern werden.  Wir werden es aber zumindest versuchen, wie in den letzten Etappen der Expedition und im Kielwasser der Argonauten.
(Quelle: Dr. Dominique Görlitz, www.abora.eu)

 

 

28.07.2018 - Nahe Schiffstaufe und Stapellauf am 1. August 2019

 

Die Arbeiten an unserem Schilfboot gehen in die heiße Phase. Nachdem Aufsetzen von Korbhütten und Mast sind nun die letzten, aber unzähligen Knoten und Detailkonstruktionen anzufertigen, um das Segelfloß fit für das erste Probesegeln zu machen. Dafür arbeiten wir bis tief in die Abendstunden, denn die Erfahrungen vergangener Expedition lehren uns, dass diese Phase die komplexeste und zumeist auch stressigste ist.

 

Am Donnerstag den 1. August 19 um 14.30 Uhr soll dann der feierliche Akt der Schiffstaufe in Beloslav erfolgen.

Dennoch kommen wir gut voran, zumal das Interesse der Bevölkerung und auch der künftigen Expeditionsländer immer größer wird. Seit zwei Wochen sind wir mit den Behörden in der Türkei in Kontakt, wo man sowohl in Istanbul als auch Çanakkale an unserer Ankunft arbeitet. Des Weiteren bereite ich schon unsere Ankunft auf Zypern vor, wo wir mit den entsprechenden Partnern und dem Seefahrtmuseum Aiga Napa in einem regelmäßigen Kontakt stehen.

Damit sind beinahe alle Seezeichen auf Grün gestellt, und wir können im Kielwasser der Argonauten in etwa zwei Wochen unser Großsegel setzen. Das Expeditionsziel besteht vor allem darin, neue archäologische Funde im Norden und Osten des Schwarzen Meeres mit den ozeanographischen Begebenheiten abzugleichen. Die Seereise kann somit die alten Überlieferungen von Herodot, Strabon und Aischylos in der Praxis überprüfen, ob die alten Ägypter tatsächlich in der Lage waren, diese Handelswege mit einem Papyrusboot zu bereisen. Die Fahrt der neuen ABORA IV wird durch den Bosporus und in die windreiche Ägäis jedoch alles andere als ein Kinderspiel. Am Donnerstag den 1. August 2019 soll das Schilfboot seinem Element übergeben werden. Dann wird sich zeigen, wie gut wir die letzten zwei Monate unser Forschungsschiff gebaut haben.

 

17.07.2019 - Hoher Besuch aus der Türkei in Beloslav

Nach langen Vorbereitungen besuchte uns heute der General Konsul der Türkei am Bauplatz in Beloslav. Sein Ziel, unser Projekt kennen zu lernen und die Möglichkeiten der Kooperation zwischen Istanbul und dem ABORA-Projekt zu prüfen.

Der Konsul ist ein sehr freundlicher und hoch gebildeter Mann. Sofort fanden wir gemeinsam einen Draht miteinander und diskutierten die zahlreichen Möglichkeiten einer deutsch-türkischen Zusammenarbeit. Dabei drückte Nuray Inontepe mehrfach seine Begeisterung und seinen Willen aus, alles zu tun, damit nicht nur die Befahrung der beiden türkischen Meeresengen möglich, sondern auch eine enge Kooperation auf den Gebieten der Kultur und Wissenschaft möglich wird.

Beim Besuch machte sich der Konsul auch ein Bild vom Stand der Bauarbeiten sowie den Aufbauten. Die Korbhütten stehen in der Endfertigung. Der Mast wird in den nächsten Tagen verschnürt. Auch der Schilfrumpf wird in eins zwei Tagen fertiggestellt. Wenn alles glatt geht heben wir Anfang nächster Woche die Aufbauten auf den fertigen Schilfrumpf auf. Dann dauert es noch einmal knapp eine Woche bis zum Stapellauf.

Video: youtube.com

Gebaut nach ägyptischen Überlieferungen

Material: Totoraschilf (Teichsimse)

Größe: Länge 14 m, Breite 4 m, Gewicht 12 t,

Segelfläche: ca. 75 m²   Segelfähigkeit: Mittlere Segelfähigkeit ca. 75° am Wind

ABORA = benannt nach kanarischer Gottheit
DILMUN - benannt nach einem heiligen Ort der sumerischen Mythologie

Eröffnung am 27.02.2019, 13 Uhr, für Besucher

Video von der Eröffnung (Pressekonferenz): youtube.de

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